Berufskolleg Wirtschaftsinformatik

Das 2-jĂ€hrige kaufmĂ€nnische Berufskolleg Wirtschaftsinformatik vermittelt fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse, die die Absolventen befĂ€higen, kaufmĂ€nnische und verwaltende TĂ€tigkeiten in informationstechnologisch geprĂ€gten Aufgabenfeldern zu bewĂ€ltigen und sie soll gleichzeitig die Allgemeinbildung weiterfĂŒhren. Der erworbene Abschluss, die Fachhochschulreife, berechtigt zum Studium an Hochschulen (z.B. der Hochschule Heilbronn) und an Dualen Hochschulen (ehemals Berufsakademien) in Baden WĂŒrttemberg.

Zugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss einer Realschule, Gemeinschaftsschule oder ZweijĂ€hrigen Berufsfachschule. Auch SchĂŒler des Gymnasiums können nach der 9. Klasse in diese Schulart wechseln. 

ZusĂ€tzlich besteht die Möglichkeit zum Erwerb eines schulischen Berufsabschlusses (Wirtschaftsassistent), der unter bestimmten Bedingungen den Zugang zur Wirtschaftsoberschule Klasse 2 berechtigt. Dort kann in einem Jahr das Abitur erworben werden. 

Ab dem Schuljahr 2024/25 wird zusĂ€tzlich zum klassischen Schwerpunkt „Wirtschaftsinformatik“ auch der Schwerpunkt „Digital Business“ angeboten.

Dieser richtet sich an SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die vor allem Interesse an der kaufmĂ€nnischen Umsetzung der Prozesse in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt haben. Neben der Vertiefung der kaufmĂ€nnischen Inhalte werden hier auch technische und digitale Kompetenzen vermittelt. Die sind insbesondere:

  • Grundkenntnisse im E-Commerce, im E-Procurement und in der Industrie 4.0
  • Erfahrungen bei der Erstellung und Gestaltung eines Onlineshops
  • Kommunikation und Kundenbetreuung ĂŒber digitale KanĂ€le


Kompetenzen im Bereich Social Media

  • Verantwortungsbewusster Umgang als Privatperson
  • Nutzung im Unternehmen, z. B. im Marketing und in der Personalrekrutierung


Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler werden so optimal auf ein Studium oder eine kaufmĂ€nnische Ausbildung in der heutigen Arbeitswelt

vorbereitet. Die unterschiedlichen Schwerpunkte werden erst im zweiten Schuljahr getrennt, so dass die Wahl des Fachs "Programmierung" oder "Digital Business" zum Ende des ersten Schuljahres erfolgt.

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Zur Anmeldung

Abteilungsleitungsteam Berufskolleg Wirtschaftsinformatik

Studiendirektor: Mathias Wolff

Tel. 07131 562491

Mathias.Wolff@gvss.de

Oberstudienrat: Karlheinz Reichert

Tel. 07131 562495

Karlheinz.Reichert@gvss.de

AuskĂŒnfte und Beratung nach Vereinbarung

Von links nach rechts: StD Mathias Wolff – OStR Karlheinz Reichert

Wichtiges auf einen Blick

  • Aufnahmebedingungen
  • Probezeit 
  • Bildungsziel 
  • Anmeldung 
  • AbschlussprĂŒfung 
  • FĂ€cherĂŒbersicht 
  • Unsere Partner
Aufnahmebedingungen

Fachschulreife an einer Berufsfachschule 

Realschulabschluss

(auch Werkrealschule) 

Versetzung in die Klasse 11 eines Gymnasiums ((9j.-Gymn.)

Versetzung in die Klasse 10 eines Gymnasiums

(achtjÀhriger Bildungsgang)

Fach Mathematik muss mindestens die Note â€žbefriedigend“

erreicht werden.

gleichwertiger Bildungsstand (z.B. Berufsaufbauschule, Abendrealschule)

Probezeit 

Die Aufnahme erfolgt zunĂ€chst auf Probe. Am Ende des ersten Schulhalbjahres wird ein Halbjahreszeugnis erteilt. Die Klassenkonferenz entscheidet auf Grund der Noten des Halbjahreszeugnisses ĂŒber das Bestehen der Probezeit. Wer die Probezeit nicht bestanden hat, muss die Schule verlassen, kann die Schule jedoch auf seinen Wunsch mit den Rechten und Pflichten eines SchĂŒlers noch bis zum Ende des ersten Schuljahres weiter besuchen.

Stellt die Klassenkonferenz zum Ende des ersten Schuljahres fest, dass der SchĂŒler in die zweite Klasse versetzt werden könnte, entfĂ€llt die Verpflichtung, die Schule verlassen zu mĂŒssen. ErfĂŒllen mehr Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen als SchĂŒler aufgenommen werden können, findet ein Auswahlverfahren statt. Die endgĂŒltige Aufnahme erfolgt durch einen schriftlichen Bescheid der Schule nach Beendigung des Aufnahmeverfahrens. UnvollstĂ€ndig ausgefĂŒllte Anmeldungen können nicht bearbeitet werden.

Bildungsziel 

Das zweijÀhrige Berufskolleg Wirtschaftsinformatik bereitet junge Menschen auf eine qualifizierte TÀtigkeit in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung vor.

Im Zentrum des BKWI stehen

  • der Erwerb von kaufmĂ€nnischen und informationstechnischen Kenntnissen und FĂ€higkeiten,
  • der Ausbau der Kompetenzen in allgemeinbildenden FĂ€chern,
  • der Erwerb der Fachhochschulreife.

Ziel Fachhochschulreife

Das BKWI wurde vom Kultusministerium insbesondere im Hinblick auf die Situation des SchĂŒlers mit Mittlerer Reife geschaffen, der kein Abitur anstrebt, sondern es vorzieht, die Fachhochschulreife in zwei Jahren zu erwerben.

Die Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an den Hochschulen in Baden WĂŒrttemberg (z.B. Hochschule Heilbronn) und an den Dualen Hochschulen (z.B. Duale Hochschule Mosbach).

Schulischer Berufsabschluss

ZusÀtzlich besteht die Möglichkeit zum Erwerb eines schulischen Berufsabschlusses, der unter bestimmten Bedingungen den Zugang zur Wirtschaftsoberschule Klasse 2 berechtigt. Dort kann in einem Jahr das Abitur erworben werden.

Anmeldung 

Zentrale Online-Bewerbung fĂŒr alle Beruflichen Schulen

1. Registrieren Sie sich unter www.schule-in-bw.de/bewo

2. Nach der Dateneingabe wĂ€hlen Sie die Bewerbungsziele (Schulen und Bildungseinrichtungen) aus.

  • Ordnen Sie ihre Bewerbungsziele nach ihrer persönlichen PrioritĂ€t.
  • Der Bildungsgang, den Sie am liebsten besuchen wĂŒrden, kommt an erster Stelle.

3. Nach Eingabe der Daten im Online-Formular

  • senden Sie Ihre Bewerbung online und
  • drucken den Aufnahmeantrag aus.

4. Bis spĂ€testens 01. MĂ€rz  geben Sie folgende Unterlagen im Sekretariat ab:

  • unterschriebener Aufnahmeantrag
  • beglaubigte Zeugniskopie
  • tabellarischer und unterschriebener Lebenslauf
  • evtl. weitere notwendige Formulare

Falls Sie unterschiedliche Bewerbungsziele ausgewĂ€hlt haben, mĂŒssen Sie Ihre Unterlagen eventuell noch an anderen Schulen vorlegen. Diese Schulen sind dann im Aufnahmeantrag extra gekennzeichnet.

Abgabefrist an allen Schulen: 01. MĂ€rz . 

AbschlussprĂŒfung 

Schriftliche PrĂŒfungen

Schriftliche PrĂŒfungsfĂ€cher zum Erwerb der Fachhochschulreife sind:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Englisch
  • Betriebswirtschaftslehre

ZusatzprĂŒfungen

Durch ZusatzprĂŒfungen in den FĂ€chern Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik kann der berufsqualifizierende Abschluss Staatlich geprĂŒfte/r Wirtschaftsassistent/in erworben werden.

MĂŒndliche PrĂŒfungen

Jeder SchĂŒler wird in mindestens einem Fach mĂŒndlich geprĂŒft. Diese PrĂŒfung wird dem SchĂŒler vom Abteilungsleiter zugeteilt. Der SchĂŒler kann an weiteren mĂŒndlichen PrĂŒfungen teilnehmen. Dazu muss ein genehmigter Antrag des Abteilungsleiter vorliegen.

Nichtbestehen der AbschlussprĂŒfung und freiwillige Wiederholung

Hiermit weisen wir sie auf folgende Regelung gemĂ€ĂŸ den Schulversuchsbestimmungen des KaufmĂ€nnischen Berufskollegs Wirtschaftsinformatik (§ 22 SchG) hin:

13. Zu § 9 Wiederholung, Entlassung:

13.3 Eine freiwillige vollstĂ€ndige oder teilweise Wiederholung des ersten Schuljahres ist nur ausnahmsweise in besonderen HĂ€rtefĂ€llen möglich. Ein besonderer HĂ€rtefall liegt vor, wenn ein SchĂŒler durch besondere UmstĂ€nde gehindert war, die von ihm im Schuljahr erwarteten Leistungen zu erbringen. Als besondere UmstĂ€nde kommen insbesondere lĂ€ngere oder hĂ€ufige krankheitsbedingte Fehlzeiten oder besondere familiĂ€re oder soziale UmstĂ€nde, die geeignet sind, sich leistungsmindernd auszuwirken, in Betracht. [
]

14.6 Zu § 19 – Wiederholung der PrĂŒfung, Entlassung:

14.6.1 Wer die AbschlussprĂŒfung nicht bestanden hat, kann sie nach erneutem Besuch des zweiten Schuljahres einmal wiederholen.

14.6.3 FĂŒr eine vollstĂ€ndige oder teilweise freiwillige Wiederholung des zweiten Schuljahres gilt Nummer 13.3 entsprechend mit der Maßgabe, dass der schriftliche Antrag auf die Zulassung einer freiwilligen Wiederholung spĂ€testens am Tag vor Beginn der schriftlichen PrĂŒfung bei der Schule eingegangen sein muss. Die freiwillige Wiederholung auch nur eines Teils des zweiten Schuljahres gilt als Nichtbestehen der AbschlussprĂŒfung.

14.6.4 [
] Abweichend von Nummer 14.6.1 muss das Berufskolleg ebenfalls verlassen, wer durch ein gezielt auf das Nichtbestehen der AbschlussprĂŒfung gerichtetes Verhalten das Bestehen der PrĂŒfung vereitelt. Vor Beginn der PrĂŒfung ist auf diese Bestimmung hinzuweisen.

FĂ€cherĂŒbersicht 
Unsere Partner

Unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler profitieren durch unsere Partnerschaften mit Unternehmen und der Hochschule aus unserer Region.

Entdecken Sie unsere Profil-FĂ€cher

Betriebswirtschaft mit Steuerung und Kontrolle

ZunĂ€chst werden die betriebswirtschaftliche an Hand von praxisnahen Fallbeispielen Grundlagen und die rechtlichen Aspekten thematisiert. Anschließend werden diese VorgĂ€nge ( wie in der Praxis ) im betrieblichen Rechnungswesen erfasst, dokumentiert und ausgewertet. Zur Dokumentation wird mit der integrierten Unternehmenssoftware „Microsoft Business Solutions Navision ©“ gearbeitet, die auch in vielen mittelstĂ€ndischen Betrieben genutzt wird. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Fach Wirtschaftsinformatik werden Querverbindungen zur Informationstechnologie hergestellt.

Im ersten Schuljahr stehen folgende Prozesse im Mittelpunkt:

  • KundenauftrĂ€ge bearbeiten
  • ZahlungseingĂ€nge aus dem Warenverkauf bearbeiten
  • Waren fĂŒr einen Kundenauftrag beschaffen
  • den Wareneingang ĂŒberwachen und im Lager verwalten
  • Lieferantenrechnungen begleichen/Zahlungen durchfĂŒhren
  • Investitionsentscheidungen treffen und Finanzmittel fĂŒr den Kauf von AnlagegĂŒtern beschaffen
  • Beschaffung und Verwaltung von AnlagegĂŒtern
  • Mitarbeiter einstellen und Personal verwalten


Im zweiten Schuljahr stehen folgende Prozesse im Mittelpunkt:

  • Planung eines Marketingkonzeptes
  • Produkt- und Sortimentspolitik
  • Festlegung des Verkaufspreises
  • Planung der Absatzwege
  • Entwicklung einer Werbestrategie
BĂŒromanagement

Folgende Themenschwerpunkte werden behandelt:

Layout und Gestaltung

Es werden ein- und mehrseitige Dokumente mit Text, Grafiken und Bildern erstellt. Dabei werden die allgemeingĂŒltigen

Layout- und Gestaltungsregeln angewendet.

Korrespondenz

Die SchĂŒler gestalten GeschĂ€ftsbriefe zu konkreten Fallbeispielen.

Sie schreiben und verschicken E-Mails mit dem eingesetzten Mailprogramm.

Besondere SchriftstĂŒcke und Formulare

Es werden zu einem komplexen Fallbeispiel SchriftstĂŒcke nach den entsprechenden Gestaltungsregeln erstellt,

geeignete Formulare entwickelt und in ArbeitsablĂ€ufe integriert. So gestalten die SchĂŒler individuelle Bewerbungsmappen

und wenden dabei ein durchgÀngiges Layout an.

PrÀsentationstechniken

Die SchĂŒler erstellen eine ziel- und anlassgerechte PrĂ€sentation. Sie wĂ€hlen dafĂŒr geeignete Medien und Hilfsmittel

aus. Bei der DurchfĂŒhrung werden entsprechende PrĂ€sentations- und Vortragstechniken angewendet. Im Anschluss

an die PrÀsentation erfolgt eine gemeinsame Auswertung.

Gesamtwirtschaft

Im Fach Gesamtwirtschaft werden u.a. folgende Inhalte vermittelt:

Rechtliche Aspekte der UnternehmensfĂŒhrung

Die SchĂŒler erlernen wichtige handelsrechtliche Rahmenbedingungen und grundlegende Rechtsformen von Unternehmen (wie z.B. AG, GmbH). Des Weiteren wird das System der dualen Berufsausbildung und dessen rechtliche Grundlagen thematisiert.

Weitere Themen sind

  • TarifvertrĂ€ge,
  • die Rolle der Sozialpartner bei deren Zustandekommen und
  • die gesetzliche Sozialversicherung.

Wirtschaftliches Handeln in der sozialen Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland

Hier werden verschiedene idealtypische Wirtschaftsordnungen vorgestellt. Weiter wird der Ablauf einer Marktpreisbildung am Beispiel der Polypolpreisbildung erarbeitet. Aus diesen ZusammenhĂ€ngen und Mechanismen leiten die SchĂŒler die Funktionen des Preises bei der Lenkung und Steuerung einer Wettbewerbswirtschaft ab. Am Modell des vollkommenen Angebotsmonopols wird der Einfluss von Marktmacht auf die Preisbildung verdeutlicht.

Informations-und Kommunikationstechnik

Im Fach Informationstechnik werden v.a. folgende Themen behandelt:

Hardware und Arbeitsweise eines PC

Der SchĂŒler lernt die einzelnen Bestandteile des Computers, die sogenannte Hardware kennen. Dabei werden u.a. Komponenten wie Prozessor, Mainboard und verschiedene Erweiterungskarten vorgestellt. Der SchĂŒler wird mit den Gefahren des Internets, wie z.B. WĂŒrmern, Viren, Trojanern vertraut gemacht und erkennt die Bedeutung einer Datensicherung. Er erhĂ€lt einen Überblick ĂŒber die geschichtliche Entwicklung des Computers.

Software

Der SchĂŒler lernt die Softwarearten BIOS, Betriebssystem und Anwendungssoftware kennen. Weiter werden die Aufgaben eines Betriebssystems thematisiert.

Netzwerke

Die SchĂŒler bauen ein Rechnernetzwerk auf und testen es auf FunktionsfĂ€higkeit. Sie lernen dabei verschiedene Netzwerkmodelle und deren Funktionsweise kennen.

Projektkompetenz / Projektarbeit

Erstes Schuljahr: Fach Projektkompetenz

Das Fach Projektkompetenz ist integrativer Bestandteil der zu unterrichtenden FĂ€cher. Im ersten Schuljahr erlernen die SchĂŒler in den verschiedenen FĂ€chern Methoden (z.B. Mindmap, Metaplantechnik, PrĂ€sentationstechnik, usw.), die fĂŒr eine spĂ€tere ProjektdurchfĂŒhrung notwendig sind. Diese Methoden werden bewertet und fließen in die Projektkompetenznote ein.

Zweites Schuljahr: Fach Projektarbeit

Im 2. Schuljahr wird aus dem Fach Projektkompetenz ein eigenes, zweistĂŒndiges Unterrichtsfach mit ausgewiesenen Stunden in der Stundentafel.

Im Rahmen des Faches Projektarbeit fertigen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler selbstĂ€ndig eine schriftliche, wissenschaftliche Arbeit (Dokumentation) an. Die Dokumentation wird durch eine abschließende PrĂ€sentation mit anschließendem FachgesprĂ€ch (Kolloquium) ergĂ€nzt.


Wirtschaftsinformatik mit Datenverarbeitung

Folgende Themen werden behandelt:

Modellieren und Analysieren von GeschÀftsprozessen

Die SchĂŒler beschreiben betriebliche AblĂ€ufe, modellieren entsprechende GeschĂ€ftsprozesse mit Hilfe eines Tools, analysieren erstellte Prozessketten und optimieren AblĂ€ufe.

Tabellenkalkulation

Die SchĂŒler erlernen das Verwalten, Auswerten und PrĂ€sentieren von Daten mit Hilfe eines Tabellenkalkulationssystems. Die Eingabe von Formeln und Funktionen etc. wird dabei systematisch an kaufmĂ€nnischen Aufgaben, wie z.B. dem Angebotsvergleich geĂŒbt.

Dynamisierung von Webseiten

Bei den meisten Webseiten hat der Besucher die Möglichkeit, selbst Daten einzugeben, wie beispielsweise einen Suchbegriff. Die Auswertung und Bearbeiten dieser Benutzereingaben erfolgt dann ĂŒber einen sog. Script, das in die HTML-Seite eingebunden ist.

Um solche dynamische Webseiten erstellen zu können lernen die SchĂŒler eine Scriptsprache und dabei die Grundlagen der Programmierung. Ziel ist es, damit ĂŒber das Internet auf eine Datenbank zugreifen zu können. Diese Technik ist die Grundlage zahlreicher Webshops.

Objektorientierung

Objektorientierung ist heute Stand der Technik in der Softwareentwicklung. Mit der UML (Unified Modeling Language) werden objektorientierte Softwaresysteme modelliert.

Aus den UML-Modellen erstellen die SchĂŒler mit Hilfe geeigneter Werkzeuge Pilotsysteme. Das sind Anwendungen mit Datenbank und kompletter BenutzeroberflĂ€che, aber ohne spezifische Funktionen. Diese Pilotsysteme können dann durch eigene Programmierung weiterentwickelt werden.

Was ist hier eigentlich sonst noch los?

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BKWI aktuell SchĂŒler programmieren App „SchĂŒler helfen SchĂŒlern“
Ein spannendes SchĂŒlerprojekt der Schulkooperation des BKWI mit der Hochschule Heilbronn. Das Nachhilfeangebot der GvSS soll zukĂŒnftig ĂŒber eine App verfĂŒgbar sein, in der sich SchĂŒler ĂŒber das Nachhilfeangebot informieren und sich mit Tutoren verknĂŒpfen können.
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BKWI aktuell LagerfĂŒhrung bei der Bechtle AG
Am 18.03.2026 besuchten unsere Klassen des Berufskollegs Wirtschaftsinformatik die Bechtle AG in Neckarsulm, um einen Einblick in die betrieblichen AblĂ€ufe des Logistik- und Lagerbereichs zu erhalten. Die FĂŒhrung wurde von zwei Auszubildenden des Unternehmens ĂŒbernommen, die uns fachkundig und sehr engagiert durch die verschiedenen Stationen des Lagers begleiteten.
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BKWI aktuell SchĂŒler erstellen einen Bot
Ein spannender Workshop der Schulkooperation des BKWI mit der Hochschule Heilbronn: Bots am Arbeitsplatz.
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BKWI aktuell SchĂŒler lernen spielerisch im BWL-Unterricht
FĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der aktuellen BKWI-2er Klassen stand eine besonders anschauliche Unterrichtseinheit im Fach Betriebswirtschaftslehre auf dem Programm. Statt trockener Theorie erlebten sie die Grundlagen des Produktionsmanagements durch eine spannende Übung. Mit Hilfe speziell vorbereiteter Fischertechnik-BaukĂ€sten schlĂŒpften die Lernenden in die Rolle von Produktionsmitarbeitern und stellten Modellautos her. Dabei wurden nacheinander zwei zentrale Fertigungsverfahren simuliert: die klassische Serienfertigung (Reihenfertigung) und die moderne Inselfertigung.
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BKWI aktuell Projektmanagement mit Schwarz Corporate Solutions
„Zeitdruck, Hektik und fehlender Überblick – so sah die RealitĂ€t mancher Projektgruppen im letzten Jahr aus.“ Damit das im kommenden Jahr nicht passiert, gab es einen Vortrag zum Thema Projektmanagement, durchgefĂŒhrt von unserm Lernpartner Schwarz Corporate Solutions.

Hochschulpartner

Jedes Schuljahr wird mit ausgewĂ€hlten SchĂŒlern des BKWI 2 ein Projekt mit der Hochschule Heilbronn, Studiengang Wirtschaftsinformatik durchgefĂŒhrt. Prof. Dr. Sigurd Schacht von der Hochschule Heilbronn und seine Mitarbeiter sowie Karlheinz Reichert, Lehrer der GvSS begleiten das Projekt.

Die SchĂŒler erhalten dabei zunĂ€chst eine von Prof. Schacht gehaltene EinfĂŒhrungsveranstaltung (Kick-off) an der Hochschule Heilbronn. Diese beinhaltet eine kurze Übersicht ĂŒber den Studiengang Wirtschaftsinformatik sowie eine EinfĂŒhrung in das Thema des Projekts. Anschließend bearbeiten die SchĂŒler in Gruppen an der GvSS bzw. zu Hause ihr Thema und treffen sich in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden mit ihrem Berater Herrn Reichert. Nach Bearbeiten des Themas findet eine AbschlussprĂ€sentation in der Aula vor den Klassen des BKWI1, Schulleitung und Teilnehmern der Hochschule Heilbronn statt.

Hier eine kleine Übersicht zu gemeinsamen Projekten: (wird ĂŒberarbeitet)

Lernpartner

Schwarz Dienstleistungen KG (2017/18)

Ziele

Die Schwarz Dienstleistungen KG wird sich im Rahmen einer Lernpartnerschaft mit dem Berufskolleg Wirtschaftsinformatik fĂŒr mehr PraxisnĂ€he in der IT engagieren. Ziel ist es, SchĂŒlern frĂŒhzeitig zu ermöglichen, in die berufliche RealitĂ€t einzutauchen und praktische Einblicke in unternehmerische ZusammenhĂ€nge zu erhalten.

Die SchĂŒler haben die Möglichkeit, sich mit persönlichkeitsbildenden Themen wie Bewerbertraining oder Selbstorganisation auseinanderzusetzen. Sie lernen die Strukturen, Organisation und Arbeitsweise eines Unternehmens durch Schnuppertage, Praktika und GesprĂ€che mit Mitarbeitern kennen. Und nicht zuletzt erhalten sie

Einblicke, wie die Theorie aus dem Informatik-Unterricht in der Praxis umgesetzt wird.

Durch die Lernpartnerschaft rĂŒckt das Berufskolleg Wirtschaftsinformatik noch nĂ€her an die tatsĂ€chliche Berufswelt heran und ergĂ€nzt ihre berufswahlorientierten Maßnahmen um einen weiteren wichtigen Baustein. Alle AktivitĂ€ten sind darauf ausgerichtet, die SchĂŒler bei ihrer Berufsorientierung zu unterstĂŒtzen und auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Die Vereinbarung sieht die nachstehenden Kooperationsformen vor:

  • Betriebserkundungen (z. B. ExpertenvortrĂ€ge und Praktika)
  • Besuch von Informationstagen
  • Vorstellen der Ausbildung des Unternehmens
  • Kopplung mit anderen Projekten (z.B. UnterstĂŒtzung bei Projektarbeiten)
  • Weitere Projekte (z. B. Besuch Rechenzentrum)
  • Schwarz-Preis fĂŒr die GvSS-Bestenehrung

Die oben genannten Kooperationsformen wiederholen sich jĂ€hrlich, die vereinbarte Lernpartnerschaft beruht somit auf dem Konzept der Nachhaltigkeit. Weitere Aktionen werden punktuell durchgefĂŒhrt.

Bechtle AG, Neckarsulm (2013/14)

Ziele

Die Bechtle AG, Neckarsulm engagiert sich im Rahmen einer Lernpartnerschaft mit dem Berufskolleg Wirtschaftsinformatik fĂŒr mehr Wirtschaft in der Schule. Ziel ist es, SchĂŒlern frĂŒhzeitig zu ermöglichen, in die berufliche RealitĂ€t einzutauchen und Einblicke in unternehmerische ZusammenhĂ€nge zu bekommen.

Die SchĂŒler bekommen die Möglichkeit sich mit Persönlichkeit bildenden Themen wie Bewerbertraining oder Selbstorganisation auseinanderzusetzen. Sie lernen die Struktur, Organisation und Arbeitsweise eines Unternehmens durch Schnuppertage, Praktika und GesprĂ€che mit Mitarbeitern kennen.

Und nicht zuletzt bekommen sie Einblicke, wie die Theorie aus dem BWL-Unterricht in der Praxis umgesetzt wird.

Durch die Lernpartnerschaft rĂŒckt das Berufskolleg Wirtschaftsinformatik noch nĂ€her an die tatsĂ€chliche Berufswelt heran und ergĂ€nzt ihre berufswahlorientierten Maßnahmen um einen weiteren wichtigen Baustein. Alle AktivitĂ€ten sind darauf ausgerichtet, die SchĂŒler auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Die Vereinbarung sieht die nachstehenden Kooperationsformen vor:

  • Betriebserkundungen
  • Experten in Schule und Unterricht
  • Vorstellen der Ausbildung durch Auszubildende
  • Unterricht im Unternehmen / Arbeiten im Betrieb
  • Kopplung mit anderen Projekten (SchĂŒlerfirma, Planspiele etc.)
  • SchĂŒlerpraktika

Die oben genannten Kooperationsformen wiederholen sich jĂ€hrlich, die vereinbarte Lernpartnerschaft beruht somit auf dem Konzept der Nachhaltigkeit. Weitere Aktionen werden punktuell durchgefĂŒhrt.

Lernpartnerschaft mit der Fujitsu TDS GmbH, Neckarsulm (2013/14)

Ziele

Die Fujitsu TDS GmbH, Neckarsulm fördert das Berufskolleg Wirtschaftsinformatik mit mehr beruflicher Praxis in der Schule.

Ein Ziel der Kooperationspartner ist es, unseren SchĂŒler/innen des BKWI im Rahmen des langfristig und nachhaltig angelegten Projektes Ausbildungs- und Berufsperspektiven aufzuzeigen und frĂŒhzeitig bei ihrer Berufswahl zu unterstĂŒtzen. Dazu informiert die Fujitsu TDS GmbH in Unterrichtsstunden ĂŒber das eigene Unternehmen, die infrage kommenden Ausbildungsberufe und Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten.

Über Betriebspraktika erhalten die SchĂŒler einen Einblick in die unterschiedlichen Unternehmensbereiche und bekommen diese praxisnah prĂ€sentiert. Weiter werden durch Experten-VortrĂ€ge in der Schule die unterrichtlichen Themen mit Unternehmensbeispielen praxisnah vertieft.

Die Vereinbarung sieht die nachstehenden Kooperationsformen vor:

  • Expertenvortrag „Sicherheit im Internet“
  • SchĂŒler-Praktikum bei TDS
  • Betriebsbesichtigung Rechenzentrum
  • Bewerbertraining
  • Vortrag Berufsberatung IT Live
  • UnterstĂŒtzung der TDS bei Projektarbeiten

Die oben genannten AktivitĂ€ten wiederholen sich jĂ€hrlich, die vereinbarte Lernpartnerschaft beruht somit auf dem Konzept der Nachhaltigkeit. Weitere AktivitĂ€ten werden punktuell durchgefĂŒhrt.

Software-Schmiede Vogler & Hauke GmbH, Neckarsulm (2008)

Ziele

Ziel ist es, SchĂŒlern frĂŒhzeitig zu ermöglichen, in die berufliche RealitĂ€t einzutauchen und Einblicke in unternehmerische ZusammenhĂ€nge zu bekommen.

Die SchĂŒler bekommen die Möglichkeit, die Struktur, Organisation und Arbeitsweise eines Unternehmens durch Schnuppertage, Praktika und GesprĂ€che mit Mitarbeitern kennen zu lernen. Und nicht zuletzt bekommen sie Einblicke, wie die Theorie aus dem Wirtschaftsinformatikunterricht in der Praxis umgesetzt wird.

Durch die Lernpartnerschaft rĂŒckt das BKWI noch nĂ€her an die tatsĂ€chliche Berufswelt heran und ergĂ€nzt seine berufswahlorientierten Maßnahmen um einen weiteren wichtigen Baustein. Alle AktivitĂ€ten sind darauf ausgerichtet, die SchĂŒler auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Die vereinbarten AktivitÀten sind:

  • Expertenvortrag der Software-Schmiede (den Klassen BKWI 1 soll die GeschĂ€ftsprozessanalyse an Praxisbeispielen vermittelt werden).
  • SchĂŒlerpraktikum (max. 2 SchĂŒler können zeitgleich ein Betriebspraktikum absolvieren, Inhalte werden aus dem Fachbereich Fachinformatiker ausgewĂ€hlt).
  • Lehrerpraktikum (Inhalte werden aus dem Fachbereich Fachinformatiker ausgewĂ€hlt).
  • Organize IT! (interessierten SchĂŒlern und Lehrern werden betriebswirtschaftliche Themen und IT-FachvortrĂ€ge angeboten).
  • Projektarbeit (SchĂŒlern werden Projekte angeboten, die fĂŒr das Fach Projektkompetenz verwendet werden können).
  • PrĂ€sentation ERP (der Softwareschmiede wird von SchĂŒlern des BKWI 2 ein ERP prĂ€sentiert; diese PrĂ€sentation kann als Projekt fĂŒr das Fach Projektkompetenz verwendet werden).
  • Stipendium (Der SchĂŒler mit dem besten Schnitt aus den FĂ€chern DV und WI im FH-Zeugnis erhĂ€lt ein bezahltes Praktikum wĂ€hrend des Studiums).

Die oben genannten AktivitĂ€ten wiederholen sich in einem jĂ€hrlichen Turnus, die vereinbarte Lernpartnerschaft beruht somit auf dem Konzept der Nachhaltigkeit. Weitere AktivitĂ€ten werden punktuell durchgefĂŒhrt.

Alle wichtigen Termine auf einem Blick